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Etwas Harztypisches mit viel Schwung? Mal was Anderes!

Dann sollten Sie weiterlesen und uns kennenlernen.

"Bis zu 32 Hexen an der Zahl
bringen auch zu ihrer Party harztypische Stimmung in den Saal.

Brauchtumspflege und den Harz zu repräsentieren
gehört zu unseren obersten Zielen.

Und immer am 30. April, zeigen wir von uns das Beste
zu dem großartigen und verführerischen Walpurgisfeste.

In Wolfshagen im Harz!"


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Wolfshäger Hexenbut dreht für Magdeburger Polizeiruf 110

Von Anna Heinichen

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Nach zwei Jahren ohne richtige Hexen-Zusammenkunft legt die Wolfshäger Hexenbrut kurz vor Halloween so richtig los: 15 Harzer Hexen machen sich nach Osterwieck auf - für ein ganz besonderes Projekt.

Wolfshagen/Osterwieck. Zwei Jahre kein Walpurgis und keine größeren Hexen-Zusammenkünfte. Aber nun wird es für die Wolfshäger Hexenbrut kurz vor Halloween so richtig mörderisch, wenn sich 15 Harzer Hexen von Lord Luzifer (Jan Abraham) begleitet nach Osterwieck aufmachen. Am 28. und 29. Oktober dreht die zauberhafte Delegation für den Magdeburger Polizeiruf 110 in der Fachwerkstadt im Landkreis Harz.

Beim wöchentlichen Training stimmen sich die Hexen auf die Dreharbeiten ein: (hinten v.li.) Katja Bongartz, Katja Alisch, Friederike Peters, Annette Habig, Andrea Peter, Annette Schlüter, Sabine Strocio, Andrea Kaminski, (vorn v.li.) Cassandra Vollmering, Antje Wedde, Tanja Lerchel, Nicola Schwebig-Bauerochse und Kornelia Drexler. Fotos: Heinichen

Die Story: „Eine Frau wird nach dem Halloweenfest am Fuße des Brockens tot aufgefunden“, verrät die Pressemitteilung des MDR schon einmal vorab und lässt die Spannung steigen: „Hauptkommissarin Doreen Brasch (Claudia Michelsen) bringt den Mord vorerst nicht mit abergläubischen oder gar spirituellen Ritualen in Verbindung. Seltsam ist die Tat aber schon. Die Leiche wurde verbrannt, auf einer Art Scheiterhaufen. Und schließlich stellt sich heraus, dass das Opfer gefoltert wurde – mit Methoden der mittelalterlichen Inquisition. Wer steckt hinter dieser Tat? Erst vor anderthalb Jahren war das Opfer, Tanja Edler, aus Berlin in den Harz zurückgekehrt, um die familienbetriebenen Hotels zu übernehmen. Nun beschließt ihre Mutter, Stefanie Edler (Gabriela Maria Schmeide), den eigenen Ruhestand aufzuschieben, denn dem Sohn Reiko (Pit Bukowski) traut sie den Betrieb nicht zu. Tanja Edler gehörte seit ihrer Rückkehr einem Coven, einer Gruppe moderner Hexen, an. Deren Zusammenkünfte stoßen insbesondere bei den Männern im Ort, allen voran beim Arzt Dr. Petersen (Michael Schweighöfer), auf Unverständnis. So entgeht es Brasch während ihrer Ermittlungen nicht, wie tief gespalten das Verhältnis zwischen den Frauen und Männern ist. Gemeinsam mit Kriminalrat Lemp versucht sie zum Kern dieses Zerwürfnisses vorzudringen, um so den Täter zu überführen.“

Dreharbeiten bei Nacht

Gemeinsam mit ihren „Schwestern“ bereitet sich Oberhexe Antje Wedde auf die Dreharbeiten, die bei Nacht stattfinden werden, vor. Beim jüngsten Training der MTV-Sparte am Mittwochabend in der Wolfshäger Turnhalle wurden deshalb noch einmal letzte Details besprochen.

Im Vorfeld hatte die MTV-Vorsitzende Fotos der Hexen mit und ohne Maske gesendet, damit die Regie Anweisungen zu Garderobe und Make-up geben kann. Für die Oberhexe sind es nach dem Dreh zu „Die kleine Hexe“ 2016 und verschiedenen TV-Formaten nicht die ersten Filmaufnahmen. So weiß sie gut, wie anstrengend es werden kann. „Das kann schon mal dauern, bis eine Szene im Kasten ist“, sagt sie, „da müssen wir Geduld haben und eine gute Kondition mitbringen.“ Aufgeregt sei die gesamte Truppe auf jeden Fall, denn nach zwei Jahren ohne Walpurgis sei dies die erste richtig große Aktion für die Brut.

Für Friederike Peters aus Bornhausen ist es nach zwei Jahren Auszeit inklusive Babypause eine gelungene Abwechslung zum Alltag. Zum ersten Mal tritt sie als Hexe Frieda vor die Kamera und freut sich auf die Dreharbeiten. „Ich bin schon sehr gespannt, wie es alles ablaufen wird“, sagt sie. Annette Schlüter ist vor zwei Jahren der Brut beigetreten, eigentlich mit dem Ziel, bei der spektakulären Walpurgisshow mitmachen zu dürfen. „Das hat ja durch Corona leider nicht geklappt“, bedauert die Langelsheimerin, „aber jetzt mit so vielen Hexen vor laufender Kamera auftreten zu dürfen, ist schon sehr toll.“

Der Film wird voraussichtlich 2022 im Ersten zu sehen sein. Für das eigentliche Halloweenfest hat die Brut in diesem Jahr nichts geplant: „Zum einen können wir wegen der immer noch geltenden Corona-Verordnungen schlecht große Aktionen planen, und zum anderen werden wir nach den zwei Drehtagen auch erschöpft sein“, erklärt Oberhexe Antje, „aber ganz sicher wird die ein oder andere Schwester im Kurort unterwegs sein.“

Quelle:  Goslarsche Zeitung vom Samstag, 23.10.2021
Autorin: Anna Heinichen
Fotos: Anna Heinichen